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Salvia

Aus mediterraner Garten in Schwebsingen

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Salbei (Salvia L.)

Sehr große, über 900 Arten umfassende und weltweit verbreitete Gattung der Lippenblütler (Lamiaceae), von der zahlreiche Arten aufgrund ihrer ätherischen Öle als Gewürz- oder Heilpflanzen seit langem in den Gärten kultiviert werden. Viele Arten besitzen zudem recht große attraktive und farbkräftige Blüten, sodass sie sich auch im Garten als schöne Sommerblüher einsetzen lassen.

Gallerie der Salbeiarten in Schwebsingen


In Schwebsingen kultivierte Arten und Sorten

Salvia discolor

Peruanischer Salbei (Salvia discolor)

Die Stengel und die Unterseite der Blätter sind fast weiß, das Aroma ist eher würzig harzig, an Eucalyptus erinnernd. Im Sommer blüht die Pflanze mit fast schwarzen Blüten. Die dekorative Kübel- oder Zimmerpflanze, kann auch zur Bepflanzung von Ampeln verwendet werden , da sie einen überhängenden Wuchs zeigt.

Salvia discolor in der deutschen Wikipedia.


Azteken-Salbei (Salvia divinorum)

Auch Azteken- oder Wahrsager-Salbei genannt. Die aus Mexiko stammende Art ist vor allem bekannt geworden durch ihre starke halluzinogene Wirkung. Dies hat dazu geführt, dass die Pflanze etwa in Deutschland heute nicht mehr im Handel erhältlich ist, da sie seit März 2008 unter das deutsche Betäubungsmittelgesetz fällt.

Die großblättrige Pflanze wurde in der Vergangenheit wohl auch in erster Linie zur Gewinnung der Droge kultiviert, da die Pflanze bei uns nur selten zur Blüte kommt und von daher eher zu den unscheinbaren Gartenpflanzen gehört.

Salvia divinorum in der deutschen Wikipedia.


Klebriger Salbei (Salvia glutinosa)

Der aus Mittel- und Südeuropa stammende Klebrige Salbei macht seinem Namen alle Ehre. Die Pflanze ist vollständig mit Drüsenharen bedeckt, sodass alle oberirdischen Pflanzenteile mehr oder weniger stark klebrig sind. Anders als viele anderen Salbei-Arten bevorzugt der Klebrige Salbei Schatten oder Halbschatten. Ebenfalls einzigartig ist die gelbe Blütenfarbe der Art.

Klebriger Salbei bei der deutschen Wikipedia


Salvia guaranitica

Sehr schöne Pflanze mit enzianblauen Blüten. Die Art stammt ursprünglich aus Südamerika. Der Geruch der weichen Blätter erinnert leicht an schwarze Johannisbeere. Die Art verträgt nur geringe Fröste, und sollte deshalb in kühleren Lagen im Haus überwintert werden. Sie treibt dann im Frühjahr aus dem Wurzelstock wieder aus. Die vorhandene Pflanze ist leider im strengen Winter 2009 erfroren.


Rosenblättriger Salbei (Salvia involucrata)

Die aus Mexiko und Mittelamerika stammende Art wird in erster Linie als Kübelpflanze gezogen. Sie bildet hohe Sträucher, die mit ihren langen, schlanken purpurroten Blüten einen sehr auffälligen Blütenflor im Sommer bilden.

Salvia involucrata in der englischen Wikipedia


Schwarzer Johannisbeeren Salbei (Salvia microphylla)

Der recht häufig angebotene halbstrauch zeichnet sich durch recht kleine 2-3 cm lange Blätter und rote Blüten aus. Die Blütenfarbe der angeboten Sorten reicht vom leuchtenen Scharlachrot bis hin zu Magentarot oder rot-weiß gefärbten Sorten. Die Blätter verströmen beim Zerreiben einen angenehmen frisch minzigen Duft.

Salvia microphylla in der englischen Wikipedia


Echter Salbei (Salvia officinalis)

Der echte Salbei darf in keinem Garten fehlen. Die Art stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum, ist aber heute aufgrund seiner jahrtausendalten Kulturgeschichte heute weltweit in Gärten zu finden. Von der Art existieren daher auch zahlreiche gärtnerische Sorten.

Echter Salbei (Salvia officinalis) in der deutschen Wikipedia.


Pracht Salbei (Salvia patens)

Der Pracht Salbei oder Mexikanische Salbei besticht durch seine auffälligen recht großen, enzianblauen Blüten. Die aus Zentral-Mexiko stammende Art ist bei uns nicht winterhart und muß als Kübelpflanze kultiviert und frostfrei überwintert werden.

Salvia patens in der englischen Wikipedia


Muskateller Salbei (Salvia sclarea)

Der aus Muskateller Salbei stammt aus Mittel- und Ost-Europa und West-Asien. Die 1 bis 1,50 m hohe imposante Art wächst zweijährig. Im ersten Jahr findet man im Garten regelmäßig große wollig behaarte Blattrosetten, die dann erst im zweiten Jahr einen hohen aufrechten Blütenstand bilden. Die stark klebrigen Blütenstandsachsen versrömen beim Anfassen oder Zerreiben einen charakteristischen Muskatellergeruch.

Muskateller Salbei in der deutschen Wikipedia.

Oeuvre Nationale de Secours Grande-Duchesse Charlotte

 

Miselerland Leader Commune de Schengen EU Ministère de l'agriculture, de la viticulture et du développement rural

Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes: Europa investiert in die ländlichen Gebiete.

2009-2012

Ministère du Développement durable et des Infrastructures Département Environnement

2014-2018

 


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